UNANGREIFBAR – How to become, how to remain, unimpeachably untouchable

Wie man im Leben besteht, nicht nur in den Zeiten der Freude, sondern auch unter den gar nicht so seltenen Umständen, in denen sich dein Leben dem bedrückend, erdrückenden Spektrum zuneigt, – sagt dir keiner.

Ich meine damit nicht den “Leitfaden für Glück und Erfolg”.

Ich rede hier von den Millimetern, die zwischen Leben und Tod, Bestehen und Niedergang liegen.

Mit anderen Worten.

Gefahr!

Du machst die Erfahrung, Erkennen vergrößert dein Wissen, denn es stimmt ja: Information = Macht.

Doch dein Erkenntnisgewinn hat seinen Preis. Je mehr du dir deiner selbst drinnen und draußen bewußt wirst, desto klarer erkennst du, daß du ziemlich angreifbar bist und die Schutzwälle, die dich vor den Folgen deiner Verletzlichkeit bewahren sollten, immer morscher werden.

Du erkennst, was dir Schutz bieten soll, wird (wieder) zur Schwäche.

Deine “Sieh-mich-nicht-Verletz-mich-nicht” Gefahren-Abwehr Methode hat ihren Geist aufgegeben.

Maßnahmen:

Mach dich nicht angreifbar!

Fall nicht auf!

Fall nicht um!

Entferne dich, so du noch kannst, rasch aus der Gefahrenzone.

Meide Feinde. Fürchte Freunde und jene, die sich als Freunde ausgeben.

Denn diese können dich tödlich treffen.

Es wird dir leicht gemacht. Zu den Attacken mit offenem Visier, kommen jene, die sich tarnen. Eben mal so nebenbei jemanden in Grund und Boden zerstören, können nur jene, von denen du dich hast berühren lassen.

Womit bewiesen wäre …

… in beruhigender, verstörender Weise -,

alte Übel.

Wenn Du Glück hast, kannst du dir die Lehren aus diesen Erfahrungen auch irgendwo absehen. Sie nach-leben. Ableiten. Dies bewahrt dich vor der zeit-und kräfte-verzehrenden Methode “Versuch und Irrtum”.

Das war ja die Idee des generationen-verbindenden, generationen-übergreifenden Lernens durch Austausch von Erfahrungen, das dem Immerdar des Sammelns, Rauskotzens und Weiter-Gierens nach Wissensbrocken und Erregungsteilchens einen Ausweg bot.

Doch falsche Zuordnungen, verstärkt durch manipulationsaffines Nacheifern Wollen, -wer geht denn schon gerne solo unter … verhindern das.

Dies erfahren wir am Beispiel der entglittenen “Lehren aus der Vergangenheit”, die unsere Generationen (nicht) zu ziehen imstande waren. Neue, bittere Gewißheiten, eine Vielzahl von Angreifbarkeiten, die zu weiteren Schwächen und nicht wie eigentlich geplant, zu errettenden Stärken werden. Es scheint, das einzige, was sich geändert hat: Wem gerade die Sklaven bzw. (A..h-) Karte übertragen worden ist.

Im Niemandsland zwischen den Kulturen, den Geschlechtern, den Sprachen, den aufeinander prallenden Denk- und Lebensweisen: unerwartete Fundstücke.

Weisheiten. Wahrheiten. Der Art, die dir – und sei es für Augenblicke und Sekunden, Einblick gewähren, Zugang zu dem, wovon nicht gesprochen wird.

Den Vorhang, – und sei es für Sekunden – zurückziehen.

Welch ein Anblick!