Aktuell 

März 2020

F. Gräfin zu Reventlow – Tagebücher 1895-1910

“Wir sehen uns ins Auge, das Leben und ich”

Herausgegeben und kommentiert von Irene Weiser und Jürgen Gutsch

2011, Verlag Karl Stutz Passau

Es gab eine Zeit, da zog München Freigeister, Literaten und Künstler aus vielen Nationen an. Die Stadt wurde zu einem Zentrum der Kultur  und des Verlagswesens. Der bayerische Humor tolerierte  sogar politische Kabaretts und knorrige Gestalten, die bis heute daran erinnern, daß sogar Deutschland inklusive seines Freistaates nicht über einen Kamm gezogen werden kann. Die in Husum geborene Fanny (Franziska) zu Reventlow,  etablierte sich in der Münchner Kunst und Kulturszene und arbeitete, – immer am Rand der Armut jonglierend -, als Übersetzerin und Malerin. Berühmt blieb sie bis heute vor allem wegen ihrer literarischen Arbeiten, deren Entstehen  sie – neben vielen anderen Themen, in ihren Tagebüchern reflektiert. Sie liegen hier in einer  textkritischen Ausgabe vor, die Mythen und Fehlwahrnehmungen früherer Editionen ausräumt.

Das Buch ist im Off- und Online Buchhandel und in guten Antiquariaten erhältlich.

 

Februar 2020

Georg Friedrich Rebmann
Kosmopolitische Wanderungen durch einen Teil Deutschlands

Herausgegeben und eingeleitet von Hedwig Voegt

Sammlung Insel 34 , Insel Verlag Frankfurt, 1968

 

November 2019

Julien Benda

Der Verrat der Intellektuellen,

Carl Hanser Verlag, 1978 mit einem Vorwort von Jean Amery,

Übersetzt aus dem Französischen von Arthur Merin

 

August 2019

Thomas de Quincey:
Die letzten Tage des Immanuel Kant
Matthes & Seitz Verlag 1991